Bauchdecken-

Straffung

Im Überblick

Bauchdeckenstraffung

Sowohl eine erschlaffte Bauchhaut nach Schwangerschaften bzw. nach Gewichtsreduktionen als auch überproportionale Fettansammlungen im Bereich des Unter- und Oberbauches führen nicht selten zu seelischen und körperlichen Belastungen der betroffenen Personen. Auch spezielle Mieder und Korsetts können diese Disproportionen nur zeitweise und eingeschränkt verbergen. Eine deutliche Verbesserung der Bauchkontur kann durch eine chirurgische Bauchdeckenplastik erreicht werden, wenn sich die Haut nach extremer Gewichtsreduktion nicht oder nur ungenügend zurückgebildet hat. Auf der Grundlage erheblicher Fettansammlungen ober- und unterhalb des Nabels eine Fettschürze, die teilweise über die Genitalregion bedecken kann, resultieren neben dem unschönen Aussehen nicht selten unangenehme Erscheinungen wie Hautekzeme, Pilzinfektionen etc. Eine Entfernung des überschüssigen Hautfettgewebes mit zusätzlicher Straffung der Bauchdecke hilft sehr wirkungsvoll, führt zu einer deutlich gesteigerten Wiedergewinnung der Akzeptanz des eigenen Körpers und hat somit eine positive Auswirkung auf die Gesamtpersönlichkeit und die weitere Lebensführung.

Betäubung

Vollnarkose

Aufenthalt

1 - 2 Nächte

Kosten

6.500€ - 9.500€

Wirkungsdauer

Dauerhaft

So läuft die Behandlung

Bei uns ab

Vorgespräch

Im Vorgespräch zur Bauchdeckenstraffung legen wir besonderen Wert darauf, Ihre individuellen Bedürfnisse und Wünsche zu verstehen. Ein erschlaffter Bauch kann durch Faktoren wie Gewichtsschwankungen, Schwangerschaften oder genetische Veranlagung entstehen. Wir erklären Ihnen, wie die Bauchdeckenstraffung dabei hilft, überschüssige Haut und Fettgewebe zu entfernen, um ein strafferes und ästhetisch ansprechenderes Bauchbild zu erzielen. Wir besprechen den genauen Ablauf des Eingriffs, die verschiedenen Techniken und welche Optionen am besten zu Ihrer Körperform passen. Außerdem informieren wir Sie gründlich über mögliche Risiken, den Heilungsverlauf und alle notwendigen Nachsorgemaßnahmen, sodass Sie sich sicher und gut vorbereitet fühlen. Sollte die Möglichkeit bestehen, dass Ihre Krankenkasse die Kosten trägt, prüfen wir diese natürlich und teilen Ihnen vorab das Ergebnis schriftlich mit.

Behandlung

Der in schonender Allgemeinanästhesie durchgeführte Eingriff dauert ca. zwei Stunden. Hierbei wird ein querovaler Hautfettgewebsanteil entfernt. Die untere Begrenzung befindet sich oberhalb der Schamhaargrenze, die obere Begrenzung oberhalb des Nabels. Die seitlichen Begrenzungen liegen einwärts oder in Höhe der Beckenkämme. Schwangerschaftsstreifen bzw. narbige Veränderungen in dieser Region werden mit entfernt. Zusätzlich ist häufig die Straffung der die geraden Bauchmuskeln bedeckenden derben Bindegewebsschicht (Rektusscheide) notwendig und sinnvoll. Der innere Bauchraum bleibt unberührt. Eine ggf. gleichzeitig durchzuführende Fettabsaugung der Hüft- und Gesäßregion wird zu diesem Zeitpunkt angeschlossen. Am Ende der Operation legen wir in den Wunddefekt ein Drainage, welche Blut und Gewebswasser aus der Wunde nach außen ableiten. Die Schläuche werden einem Tag wieder entfernt. Nach der verdeckten Hautnaht legen wir Ihnen ein Stützverband an, welcher über insgesamt sechs Wochen das Operationsgebiet entlastet. Durch die o.g. Schnittführung sind Sie nach erfolgreichem Eingriff in der Lage, auch knapp sitzende Bademoden zu tragen, ohne dass die Narbe sichtbar ist.

Nachbehandlung

In den ersten Wochen nach der Operation treten häufig Spannungsgefühle und leicht ziehende Schmerzen bei längsgerichtetem Zug auf die Bauchdecke auf. Der Stützverband, der, wie oben erwähnt, ca. 6 Wochen getragen werden sollte, führt zumindest zu einer Linderung dieser Beschwerden. Durch zunehmendes Herumlaufen werden Sie jedoch wieder rasch Ihren normalen häuslichen und beruflichen Tätigkeiten nachgehen können. Ab dem siebten Tag können Sie sich mit desinfizierenden Seifenlösungen duschen, auf ein Vollbad sollte jedoch in den ersten vier postoperativen Wochen verzichtet werden. Nach ca. 2 Wochen werden im Rahmen eines Verbandswechsels die am Wundrand überstehenden Fäden entfernt. Zusätzlich sollten Sie für rund sechs Wochen auf intensive sportliche Tätigkeiten, Sauna und Solarium verzichten, um eine optimale Wundheilung und die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Bestens INFORMIERT

Mit einer Bauchdeckenstraffung in Bayreuth und Leipzig gewinnen Sie eine formschöne und straffere Bauchdecke, was Ihr Selbstbewusstsein und Wohlbefinden deutlich steigern kann. Wenn Sie unter schlaffer Haut am Bauch leiden und dies Ihr tägliches Leben beeinträchtigt, kann dieser Eingriff Ihnen helfen, sich wieder wohl in Ihrer Haut zu fühlen. Der Eingriff erfordert eine sorgfältige Nachsorge, um optimale Ergebnisse zu erzielen und die Heilung zu unterstützen. Vertrauen Sie daher auf unsere langjährige Expertise für mehr Lebensqualität.

Jetzt termin

Vereinbaren

Zusammen werden wir in einem unverbindlichen Erstgespräch:

Dr. Markus Tränkle und Dr. Dr. Stephan Eulert gemeinsam in Praxiskleidung

Weitere Behandlungen/Eingriffe

In Abhängigkeit von Ihren Wünschen und somit dem Therapieziel werden die Korrekturen und Eingriffe ambulant oder unter stationären Bedingungen durchgeführt. In unserem gemeinsamen Gespräch werden wir Sie ausführlich hierüber informieren. Keine Behandlung und keine Operation gleicht der anderen. Deshalb legen wir auf die eingehende Beratung vor und die individuelle Betreuung nach der Behandlung großen Wert.

Sie haben Fragen?

Wir die Antworten

Eine Bauchdeckenstraffung ist für alle Menschen geeignet, die aufgrund von erschlafftem Muskelgewebe, einer schwachen Bauchmuskelsehne oder nach starken Gewichtsabnahmen überschüssige Haut und eine schwache Muskulatur im Bauchbereich haben. Am häufigsten tritt dies nach Schwangerschaften sowie rapiden Gewichtsabnahmen auf, wenn sich Haut und Muskeln nicht ordentlich zum Ausgangszustand zurückentwickeln.
Nach der erfolgreichen Bauchdeckenstraffung (mit nach Bedarf dazugehöriger Fettabsaugung) beträgt die Genesungszeit in etwa sechs Wochen. Während dieser Zeit ist es sehr wichtig, dass sie den von uns für Sie angepassten Bauchgurt Tag und Nacht tragen. Nach diesen sechs Wochen können Sie wieder allen körperlichen Tätigkeiten ohne weitere Folgen Ihren Genesungsprozess nachgehen.
Nach der gründlichen Untersuchung des aktuellen Zustands Ihrer Bauchdecke, kommen Sie am Tag der Operation in aller Ruhe in unserer PrivatKlinik an. Die Operation erfolgt aufgrund des Schmerzlevels und der Größe des Eingriffs definitiv in Vollnarkose. Während der Narkose kontrollieren wir noch einmal gründlich vorab eingezeichneten Markierungen. Während des Entfernens des überschüssigen Gewebes untersuchen wir den Zustand Ihrer Rectussehne. Falls diese erschlafft sein sollte, straffen wir Sie im selben Zug mit dazu. Während der Operation verlegen wir Drainagen, um das entstehende Wundwasser sowie Blutergüsse abzusaugen, die keinesfalls in Ihrem Körper verbleiben sollten. Nach dem Verschließen der Wunden bleiben Sie noch eine Nacht in unserer Klinik. Am nächsten Tag entfernen wir Ihre Drainagen und Sie können in Begleitung den Heimweg antreten.
Wie bei jedem operativen Eingriff ist das Risiko einer Infektion vorhanden. Dies schließen wir jedoch aufgrund der gründlichen Sterilisation unseres OP-Bereichs kategorisch aus. Wundflüssigkeitsstörungen sowie die Ansammlung von Blutergüssen treten bei einem Eingriff in unserer PrivatKlinik aufgrund der eingelegten Drainagen ebenfalls nicht auf. Das gravierendsde Risiko birgt eine sogenannte Nekrose, also das Absterben von Zellen. Da Sie aber eine Nacht bei uns verbringen und wir die gesamte Zeit über ein genaues Auge auf Ihren Zustand werfen, ist dies das unwahrscheinlichste aller vorhandenen Risiken. Realistisch ist eine nicht ästhetisch ansprechende Narbenbildung, welche mit dem Tragen unseres Bauchgurts aber ebenfalls nicht auftreten sollte.
Die Ergebnisse einer Bauchdeckenstraffung halten grundsätzlich ein Leben lang. Drastische Gewebeveränderungen, wie beispielsweise nach Schwangerschaften oder starken Gewichtszunahmen sowie starke Veränderungen Ihres Hormonhaushalts, können aber dafür sorgen, dass sich erneut drastische Gewebeveränderungen im Bereich des Bauches ausbilden und den Effekt unseres Eingriffs reversieren.
Nach einer Bauchdeckenstraffung kommt es aufgrund der schieren Größe der Einschnitte zur Narbenbildung. Da beispielsweise nach Schwangerschaften oftmals aber auch weiteres Hautgewebe von Narben belastet ist, welche dauerhaft verbleiben, fällt bei den meisten Patientinnen und Patienten eine Narbe aus ästhetischer Sicht betrachtet nicht negativ ins Gewicht.